Über die Jahre haben Sie bei Spotify sicher eine beeindruckende Sammlung an Playlists erstellt oder entdeckt, die Sie täglich begleiten. Doch so gut die Audioqualität bei Spotify auch ist – manchmal fehlt die visuelle Komponente, die die Musik erst wirklich lebendig macht.
Hier kommt YouTube ins Spiel. Als führende Videoplattform bietet YouTube nicht nur reine Musik, sondern auch offizielle Musikvideos, exklusive Live-Auftritte und Fan-Versionen, die Sie so nirgendwo anders finden. Die Kombination aus Ihrer kuratierten Spotify-Musik und der visuellen Vielfalt von YouTube bietet ein ganz neues Unterhaltungserlebnis.
Aber ist es überhaupt möglich, Ihre mühsam erstellten Spotify-Playlists zu YouTube Music zu übertragen, um Ihre Lieblingsmusik als Musikvideo zu genießen? Die Antwort lautet: Ja, absolut! In diesem Guide zeigen wir Ihnen die effizientesten Möglichkeiten, wie Sie Ihre Musikbibliothek ohne Qualitätsverlust übertragen.

Methode 1: Spotify to YouTube Music mit der nativen Funktion
Lange Zeit mussten Nutzer auf Drittanbieter ausweichen, doch Google hat den Prozess inzwischen direkt in die YouTube Music App integriert. Diese Methode ist die sicherste und für die meisten Nutzer völlig ausreichend, da sie keine zusätzlichen Kosten verursacht und direkt mit den Google-Servern kommuniziert.

Schritt 1 Öffnen Sie die YouTube Music App auf Ihrem Mobilgerät oder rufen Sie die Web-Oberfläche im Browser auf.
Schritt 2 Tippen Sie auf Ihr Profilbild und öffnen Sie die „Einstellungen“. Wählen Sie dort „Datenschutz und Daten“.
Schritt 3 Tippen Sie auf „Playlists aus anderen Apps übertragen“ auf Ihrem Handy oder „Deine Playlists importieren“.

Schritt 4 Wählen Sie in der Liste der verfügbaren Dienste „Spotify“ aus. Derzeit kann nur Apple Music direkt auf YouTube Music übertragen werden; für andere Musikdienste ist TuneMyMusic erforderlich. YouTube Music arbeitet in vielen Fällen mit Diensten wie TuneMyMusic zusammen.

Um eine maximale Audio-Qualität sicherzustellen, sollten Sie nach dem Import die „Audio-Only“-Option in den YouTube-Music-Einstellungen aktivieren. Um zu vermeiden, dass hochwertige Studio-Aufnahmen durch verwackelte Live-Videos oder Fan-Uploads ersetzt werden.
Lesen Sie den nächsten Abschnitt, um zu erfahren, wie Sie Spotify-Playlists auf YouTube Music mit TuneMyMusic übertragen.
Teil 2. Spotify-Playlist auf YouTube übertragen via Top-Web-Tools
Wenn Sie hunderte von Playlists gleichzeitig übertragen möchten oder zusätzliche Software nicht installieren möchten, sind spezialisierte Web-Tools wie Soundiiz oder TuneMyMusic die beste Wahl.
1. Tune My Music
Tune My Music ist auch ein weiterer Online Tool, um Playlists von Spotify auf YouTube zu übertragen. Wie Soundiiz kann die kostenlose Version nur eine begrenzte Anzahl von Songs oder die Sie selbst erstellten Playlists übertragen, aber sie bietet eine Möglichkeit, Links zu kopieren und einzufügen, um Spotify-Playlist zu verschieben.
Schritt 1 Gehen Sie zu Tune My Music Website. Danach wählen Sie Spotify als Quell-Musikplattform und bestätigen Sie die Verbindung von Spotify mit Tune My Music.

Schritt 2 Wählen Sie die Playlists aus, die Sie auf YouTube übertragen möchten, oder Sie können den Link zur Playlist kopieren und in die Suchleiste einfügen.

Schritt 3 Danach legen Sie YouTube als Ziel fest und verknüpfen Sie sich mit Ihrem YouTube-Konto. Schließlich klicken Sie auf „Übertragung starten“.

Schritt 4 Wenn die Meldung „Konvertierung abgeschlossen“ erscheint, wurden die Spotify-Playlists erfolgreich auf YouTube übertragen.
2. Soundiiz
Soundiiz ist ein Online-Transfer-Tool, damit Sie Playlists von mehreren Plattformen übertragen können, wie Spotify, Deezer, Dailymotion, Apple Music, SoundCloud, YouTube, Tidal usw. Aber die Übertragung von selbst erstellten Playlists ist nur nacheinander, und es gibt auch eine Begrenzung der Übertragungsanzahl. Sie müssen ein Upgrade auf die Pro-Version durchführen, um die Begrenzung aufzuheben. Und die Schritte sind etwas kompliziert.
Schritt 1 Besuchen Sie die Soundiiz-Webseite. Klicken Sie auf „Jetzt loslegen“, um sich mit Ihrem Konto anzumelden.

Schritt 2 Klicken Sie auf „Wiedergabelisten“ > „Los geht’s“ und verbinden Sie Spotify mit Soundiiz, indem Sie sich mit Ihrem Spotify Konto einloggen. Dann werden alle Spotify-Playlists angezeigt.

Schritt 3 Wählen Sie die Playlist, die Sie zu YouTube übertragen möchten, und dann klicken Sie oben auf „Übertragen“ und dann wählen Sie YouTube als Zielplattform.

Schritt 4 Ein Pop-up-Fenster öffnet sich und dort können Sie Titel und Beschreibung eingeben. Dann klicken Sie auf „Konfiguration speichern“.

Schritt 5Die Übertragung startet nun. Wenn die Meldung „Konvertierung erfolgreich“ angezeigt wird, können Sie auf YouTube die Spotify-Playlist finden.
Methode 3: Playlist von Spotify zu YouTube Music übertragen (und zurück)
Wer deine gesamte Musiksammlung ohne Begrenzung übertragen möchte oder eine Lösung suche, die auch bei instabilen Internetverbindungen funktioniert, sind Desktop-Anwendungen die professionellste Wahl. Hier stechen zwei Tools der ViWizard-Serie besonders hervor, da sie den Datentransfer in beide Richtungen ermöglichen und gleichzeitig die Audioqualität sichern.
Option A: Der ViWizard Spotify Music Converter
Der ViWizard Spotify Music Converter ist die erste Wahl, um Ihre gesamte Spotify-Bibliothek verlustfrei zu vorbereiten. Er lädt nicht nur Spotify-Musik in verschiedenen Ausgabeformaten herunter, sondern bietet auch eine bis zu 15-fache Geschwindigkeit sowie Batch-Downloads.
Hauptfunktionen von ViWizard Spotify Music Converter
Gratis testen Gratis testen* 3,000,000+ Downloads
- Spotify-Titel, -Playlists, -Alben und -Podcasts ohne Premium herunterladen
- Ausgabeformate MP3, FLAC, WAV, M4A, AIFF, M4B verfügbar
- Audioqualität und ID3-Tags bleiben zu 100 % erhalten
- 15-fache Download-Geschwindigkeit und Stapel-Download
- Unterstützt 320kbps als Bitrate und 48kHz als Abtastrate
- Nach dem Künstler oder Album Spotify Lieder organisieren
Option B: Der ViWizard Streaming Audio Recorder
Falls Sie Musik von YouTube Music zurück zu Spotify schieben möchten oder Playlists von anderen Musikdiensten übertragen wollen, ist der ViWizard Streaming Audio Recorder eine vielseitige und praktische Lösung. Er unterstützt 10 beliebte Plattformen, einschließlich Spotify, Apple Music, Deezer, Amazon Music, TIDAL, SoundCloud, Qobuz, YouTube Music, Pandora und LINE Music, und damit können Sie alle Titel dauerhaft lokal speichern und auf jedem Gerät offline genießen.
Laden Sie Songs, Playlists, Alben und Ihre gesamte Bibliothek von 10 großen Streaming-Plattformen in den Formaten MP3, FLAC, WAV, AIFF, M4A oder M4B herunter und übertragen Sie sie auf anderen Musikdiensten.
Playlists aus Spotify zu YouTube Music übertragen
Schritt 1 Starten Sie nach der Installation ViWizard Spotify Music Converter und melden Sie sich mit Ihrem Konto. Ziehen Sie direkt diese Playlists in das Plus-Symbol. Alternativ kopieren Sie den Link zu der Playlist und fügen Sie ihn in die Suchleiste des Webplayers ein.

Schritt 2 Gehen Sie oben rechts zu „Einstellungen“ und wählen Sie die Schaltfläche „Konvertierung“. Hier stehen die Ausgabeformate, Bitrate und Samplerate Ihnen zur Verfügung. Bei Bedarf können Sie diese heruntergeladenen Songs nach Album oder Künstler sortieren.

Schritt 3 Sobald die Einstellungen vorgenommen wurden, klicken Sie unten rechts auf den Button „Konvertieren“, um die Konvertierung von Spotify in MP3 zu starten. Nach einer Weile finden Sie sie im Verlauf „Konvertiert“.

Schritt 4 Besuchen Sie die offizielle Webseite von YouTube Music. Loggen Sie sich in Ihr YouTube-Konto ein. Klicken Sie dann oben rechts auf Ihr Profil und wählen Sie „Musik hochladen“. YouTube Music unterstützt FLAC-, M4A-, MP3-, OGG- und WMA-Format. Laden Sie die Spotify-Songs auf YouTube Music hoch.

Schritt 5 Wenn Sie diese Spotify-Playlist als Hintergrundmusik erstellen, gehen Sie zu YouTube und klicken Sie auf das Kameralogo in der oberen rechten Ecke. Anschließend wählen Sie „Videos hochladen“, um Ihre Videos hinzuzufügen. Dann erstellen Sie diese Spotify-Playlist als BGM. Jetzt haben Sie Spotify-Playlist auf YouTube erfolgreich übertragen.

Mit dieser Methode gibt es keine Begrenzung für die Anzahl der Spotify-Playlists, die Sie auf YouTube übertragen können, und sie unterstützt Batch-Downloads, so dass Sie nicht vor Ihrem Computer sitzen und jeden Titel einzeln anklicken müssen.
Bonus-Tipp: Welche Zugriffe Sie nach dem Übertragen widerrufen sollten
Auch wenn die native Funktion oder etablierte Tools wie Soundiiz sicher sind, bleiben die Berechtigungen oft dauerhaft bestehen, was ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellt. Um Ihre Privatsphäre zu schützen, sollten Sie die Verknüpfungen aktiv trennen.
So trennen Sie die Verbindung bei Spotify
Schritt 1 Loggen Sie sich über einen Browser in Ihr Spotify-Konto ein und navigieren Sie zum „Konto“.
Schritt 2 Suchen Sie in der linken Seitenleiste den Punkt „Apps verwalten“.
Schritt 3 Hier sehen Sie eine Liste aller Dienste (z. B. TuneMyMusic oder Soundiiz), die Zugriff auf Ihr Profil haben. Klicken Sie bei jedem Tool, das Sie nicht mehr aktiv nutzen, auf „Zugriff entfernen“.

So entziehen Sie den Zugriff in Ihrem Google-Konto
Da YouTube Music Teil Ihres Google-Ökosystems ist, müssen die Berechtigungen hier zentral verwaltet werden.
Schritt 1 Rufen Sie die Seite myaccount.google.com/permissions auf.
Schritt 2 Scrollen Sie zum entsprechenden Tool aus der Liste wie Soundiiz.
Schritt 3 Klicken Sie darauf und auf „Alle Verbindungen mit Soundiiz löschen“. Damit stellen Sie sicher, dass keine externe App mehr ohne erneute Erlaubnis in Ihre YouTube-Bibliothek eingreifen kann.

Fazit
Der Umzug Ihrer mühsam kuratierten Playlists von Spotify zu YouTube Music muss keine Kopfschmerzen mehr bereiten. Wenn Sie nur zwei oder drei Lieblings-Playlists haben und kein Geld ausgeben möchten, sind Web-Tools die effizienteste Wahl.
Falls Sie Wert auf höchste Bitraten legen und Ihre Musik auch offline als echte Datei besitzen möchten, ist professionelle Software wie der ViWizard Spotify Music Converter eine praktische Option. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Spotify-Sammlung uneingeschränkt überallhin mitnehmen können.

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